News & Termine
Informieren Sie sich jetzt ber unser Frhjahrsprogramm 2021

 Zu den Frühjahrstiteln 2021

Dokumentation / Portrt

Ronald Schernikau

Anlsslich des 30. Todestags von Ronald Schernikau senden WDR und ORF ein Portrt des Autors:

WDR 3 Kulturfeature
Der kommunistische Autor Ronald M. Schernikau – Die Schnheit
Von Johanna Tirnthal und Richard Pftzenreuter
Samstag, 16.10.2021, 12:04 Uhr
Wiederholung: Sonntag, 17.10.2021, 15:04 Uhr

1 Kunstsonntag - Tonspuren
Ronald Schernikau: Autor, Kommunist, und schwule Diva
Die Schnheit
Portrt zum 30. Todestag des kommunistischen Schriftstellers Ronald M. Schernikau
Sonntag, 17.10.2021, 20:15 Uhr
Wiederholung: Dienstag, 19.10.2021, 16:05 Uhr
(Koproduktion WDR/ORF)

"'Schnheit ist das Versprechen, dass das werden kann, was wir uns wnschen', schreibt Ronald M. Schernikau in Die Tage in L. Schernikau war Autor, Kommunist und schwule Diva mit einer auergewhnlichen Biografie zwischen DDR und Westdeutschland. In den letzten Jahren erfahren seine Texte ein Revival. Was macht sie so aktuell?" ORF
Als alle in den Westen wollten, ging er Ende der 1980er Jahre in die DDR. Dann fiel die Mauer und Schernikau fand sich wieder in einer nun noch greren BRD. Am 20. Oktober 1991 starb der Schriftsteller Ronald M. Schernikau im Alter von nur 31 Jahren an den Folgen einer Aidserkrankung. Trotz seines frhen Todes hinterlie er ein Werk, das in der deutschen Literatur seinesgleichen sucht. Es beginnt 1980 mit dem autobiografisch geprgten Debt "Kleinstadtnovelle", einer intensiven Beschreibung eines schwulen Coming-out – heute ein Klassiker der schwulen Literatur.
Seine doppelte Auenseiterposition als Schwuler und Kommunist durchzieht das gesamte Werk Schernikaus, wobei neben seinem groen Roman "Legende" besonders der essayistische Band "Die Tage in L." hervorzuheben ist, der sowohl grundlegende politische als auch sthetische Fragen aufwirft und zueinander in Beziehung setzt.
Ein kurzes Leben und ein einzigartiges Werk, das rasch Kultstatus erwarb, bietet es doch sehr viel von dem, was der Literatur in beiden deutschen Staaten so oft abging: provokanten Witz, politische Klugheit, intellektuelle Waghalsigkeit und eine lustvolle Selbststilisierung.

 Zu den Bchern

Lesung

Heimat – Eine Besichtigung des Grauens

Ein Anti-Heimatabend von und mit Thomas Ebermann und Thorsten Mense:

Heimat boomt. Ihre Allgegenwart markiert das Grundrauschen der gesellschaftlichen Rechtsentwicklung. Kein Begriff siedelt so nahe an der Volksgemeinschaft wie dieser. Er gehrt den Rechten und ist ohnehin nur Platzhalter in einer Zeit, in der Blut und Boden so ohne Weiteres nicht mehr propagiert werden kann.
Ebermann seziert aktuelle Ausformungen und affirmative Autoritten wie etwa Ernst Bloch, Kurt Tucholsky, Johannes R. Becher. Der Autor zgelt dabei seinen Hass auf die Gemtlichkeit keineswegs.

Termine

Do. 21.10.21
Hannover – Conti-Hochhaus

Do. 22.10.21
Osnabrck – Lagerhalle

Do. 23.10.21
Bremen – Kultursaal der Arbeitnehmerkammer

Do. 09.11.21
Rostock – Peter-Wei-Haus

Do. 20.11.21
Hvelriege – Sport- und Jugendclub / Interkulturelles Zentrum Hvelriege

Do. 27.11.21
Landau – Audimax Uni Landau

Do. 28.11.21
Darmstadt – Oetinger Villa

Do. 29.11.21
Stuttgart – Theaterhaus Stuttgart

 Zum Buch

© Konkret Literatur Verlag, Ehrenbergstr. 59, 22767 Hamburg